Stairways to heaven

Nach meinem Vorjahressieg war meine Motivation natürlich riesig auch dieses Jahr wieder um den Sieg mitreden zu wollen. Ich musste oder durfte mit der Nummer 1 starten, war also der Gejagte. Direkt hinter mir wurde Roby Delorenzi ins Rennen geschickt, welcher bereits Skyrunning Weltmeister wurde. Punkt 10 Uhr durfte ich endlich auf die 4300 Stufen umfassende Treppe. Die ersten 15 Minuten liefen genial, ich konnte mit 2 oder sogar 3 Stufenschritte richtig Tempo machen. In den bis zu 90% steilen Abschnitten bekam ich plötzlich Mühe. Die letzten 10 Minuten waren dann wirklich hart, irgendwie drückte ich die Stufen noch durch. Mit 26:58 war ich etwas langsamer als im vergangenen Jahr, darüber war ich im ersten Moment sehr enttäuscht. Diese legte sich dann aber wieder, reichte mir diese Zeit doch zum Sieg vor dem Marokkaner Elazzaoui Elhousine und Steven Bada. Ein ganz grosses Dankeschön an Aaron Rezzonico und seinem Team für diesen top organisierten Anlass! Nach dem Rennen genossen wir den Nachmittag mit einer Rennradfahrt auf den für den Autoverkehr noch geschlossenen Nufenenpass bevor wir den Abend mit Risotto, Grill, Tessiner Rotwein und tollen Gesprächen ausklingen liessen.

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